08:30 Treffpunkt Reigoldswil, Dorfplatz!!!
Als erstes, ein Kompliment an die Gruppe. Alle, waren super pünktlich, Spitze!!!
Den ersten Kaffe wollten wir eigentlich im Restaurant Ryfenstein nehmen, am Samstagabend, als meine Frau und ich dort Essen gingen, erfuhren wir allerdings, das die Öffnungszeiten im Internet nicht mit den Öffnungszeiten vom Restaurant übereinstimmen.
Halb so wild, zum Glück wohne ich ja direkt am Treffpunkt und so nahmen wir den Kaffe halt bei mir zuhause.
Kurze Besprechung der Tour und kleine Tipps zu Gruppenfahrten und schon konnte es los gehen. Punkt 09:00 h sind wir los gefahren.
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Ab Richtung Passwang, wo sich ziemlich schnell zeigte mit was für Tempo in etwa gefahren werden konnte. Auf dem Passwang hielten wir kurz an um nachzufragen, ob das Tempo in Ordnung ist. Nun war das auch geklärt und es ging flüssig weiter nach Balstahl und dort weiter in Richtung Welschenrohr, Moutier, wo wir auch unsere erste Trink und Pinkel Pause einlegten.
Frisch gestärkt und entleert ging es weiter auf eine wunderschöne Strecke, durch Tannenwälder, Felder links und rechts und super schöne Kurven nach Souboz, Undervellier, Berlincourt, Glovelier, Saulcy, Lajoux, les Genevez, Bellelay, Le Fuet.
In Le Fuet hat es eine heimtückische Spitzkehre mit einer Abzweigung nach Reconvilier, dort sollten eigentlich alle abbiegen. Es blieb allerdings beim eigentlich, denn ich habe mich offensichtlich getäuscht als ich in den Rückspiegel schaute, denn zwei fuhren der Spitzkehre entlang weiter und einer kam nicht mal mehr bis zur Spitzkehre. Die 5 vordersten hielten an und warteten. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir ja noch nicht was los war. Es ging dann allerdings doch recht lange und es kam einfach keiner mehr. Alex entschloss sich dann zurück zu fahren um nach zu sehen was da los war.
Nach einiger Zeit kam er dann doch mit allen dreien zurück. Nun, wie oben schon erwähnt hatte ich wohl nicht lang genug gewartet mit dem Abbiegen, so das zwei von den dreien uns einfach nicht gesehen hatten und somit dem Strassenverlauf weiter gefolgt sind. Als sie uns nach längerer weiterfahrt nirgends mehr sahen, haben sie umgedreht und fuhren zurück bis sie Alex sehen konnten. Aber wo war bloss unser Linkshändiger ("L") Harley Fahrer???
Ist ihm etwas passiert, fuhr er vielleicht den Hang hinunter, hat er die Kurve nicht erwischt?
Nein, es war alles, na ja, fast alles in bester Ordnung. Er musste einfach oberdringenst Pinkeln und machte deshalb einen ausserplanmässigen Pinkelstopp. Auch er wurde noch von Alex eingesammelt und zurück gebracht.
So und jetzt aber weiter Richtung Reconvilier, schliesslich machte sich langsam auch der Hunger bemerkbar und ein kleines Stück bis nach Biel an den See war’s dann auch noch zum fahren. Also ab über den Pierre-Pertuis nach La Heutte, das letzte Stück noch über die Schnellstrasse nach Biel. Zum Glück hatte ich im Restaurant reserviert, denn es war Full House.
Leider war es auch dementsprechend etwas mühsam bis wir endlich mal bestellen konnten, geschweige denn, bis wir unser Essen bekamen. Es vergingen sage und schreibe 2 ¾ Stunden, bis wir wieder aus dem Restaurant draussen waren.
Endlich wieder raus auf die Maschinen gehockt und Tschüss, aber noch nicht mit den Bikes, sondern Urs, er musste sich leider von uns verabschieden; Andere Verpflichtungen. Schade, aber das gibt es auch noch.
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So nun hiess es auch für uns wieder und Tschüss. Ab nach Twann wo es rauf in die Rebberge ging, über Lamboing, Nods, Lingiers, wieder runter an den See, weiter nach Cressier, Cornaux, Hauterive, Monruz, dann wieder rauf Richtung La Chaux-de-Fonds, aber wie vorher abgesprochen, liessen wir die Vue-des-Alpes aus und bogen nach rechts ab Richtung St. Imier, über Fontaines, Dombresson, Les Pontins, St. Imier.
Von da aus sollte es rauf auf den Mont-Soleil. Sollte…… Ups schon hatte ich die Verzweigung verpasst. O.K, gute Übung für unsere "L" Fahrer, enge wende und zurück zur Verzweigung und schliesslich doch noch rauf auf den Mont-Soleil. Nachdem wir dort von einem mehr oder weniger Kuhpfad wider auf eine vernünftige Strasse kamen, kam langsam die Zeit für ein Glace und Kaffe; Gesagt, getan. Im Restaurant Sapin genossen wir auf der Terrasse dieses auch.
Das Wetter muss jetzt auch mal kurz angesprochen werden. Es war nämlich bis jetzt immer schön und warm.
Kaffe und Glace intus und weiter geht’s. Les Breuleux, Les Reussilles, Les Genevez, Bellelay, Chatelat, Undervellier, Bassecourt, Courfaiver, Delémont, Bellerive, Liesberg, Bärschwil, Laufen. Das war dann auch das Ende unserer überaus sonnigen, kurvigen, genialen, etc. Tour.
Ich möchte mich bei allen Teilnehmenden bedanken. Es war für mich eine super Tour, ausserdem war es übrigens meine erste Tour die ich so organisiert und auch geleitet habe. Aber es war ganz bestimmt nicht die letzte. Ein besonderes Lob geht an unsere "L" ihr wart spitze. Nochmals an alle einen ganz, ganz herzlichen Dank.
Die nächste Tour ist in Planung und wird hoffentlich im Minimum genau so genial, wie die 1. CAe Bike Tour 2007
Mit Biker Grüssen
Beat Wicki
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